Tourberichte / Fotos 2025

Filmabend – One Week

27. März

Verfasser Beni Schneider

Der Filmabend fand diesmal nicht im Kino Rätia in Thusis statt, sondern in Chur bei Handmade Musik. Zwar gab es dort keine Kinobestuhlung, doch die Qualität der Filmvorführung entsprach jener des Kinos Thusis. Gezeigt wurde der Film „One Week“, der die Geschichte eines jungen Englischlehrers erzählt, der die Diagnose Leukämie mit äusserst geringer Heilungschance erhält. Seine Lebenskrise meistert er, indem er alle Therapien zunächst auf Eis legt und sich auf eine Bikertour mit einer Norton 850 Commando durch das Land begibt. Das Roadmovie wurde an Originalschauplätzen in Kanada gedreht. Zu den Stationen zählen unter anderem der Dinosaurierpark nahe Calgary sowie die Bronzestatue des aussergewöhnlichen Sportlers Terry Fox, dem ein ähnliches Schicksal widerfuhr wie dem Helden im Film.

 

Die Herausforderung beim Filmabend bestand darin, einen Film zu präsentieren, der das Thema Motorrad behandelt und in deutscher Sprache gedreht wurde – eine Aufgabe, die zunehmend anspruchsvoller wird.

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Schrauberabend 2025

24. April 2025

Verfasser Beni Schneider

Dieser Schrauberabend war ganz den Themen Motoren-, Getriebeöl und Fett gewidmet. Dank meiner persönlichen Kontakte konnte ich Matthias Vogt von der Firma Blaser für diesen Anlass gewinnen. Die 17 Clubmitglieder waren gespannt, was Matthias zu den verschiedenen Anwendungen zu berichten hatte. Auch Matthias war neugierig, welches Wissen die Clubmitglieder bereits über die unterschiedlichen Öle besitzen.

Ursprünglich war geplant, dass Matthias nach etwa 45 Minuten mit seinen Ausführungen fertig sein würde. Doch der rege Austausch zwischen den Clubmitgliedern und Matthias führte dazu, dass der Abend deutlich länger dauerte als vorgesehen. Es wurde weiter diskutiert, und gegen 23 Uhr verabschiedeten sich die letzten Teilnehmer.

Mein persönliches Fazit: Es war ein gelungener Schrauberabend, bei dem ich mein Wissen auffrischen konnten und dabei sogar Neues erfuhr.

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Einfahren 2025

10. Mai 2025

Verfasser: Beni Schneider

Obwohl die ganze Woche über Regen gefallen war, zeigte sich das Wetter bei unserer ersten Ausfahrt von seiner besten Seite. Elf Motorräder, 13 Clubmitglieder und zwei angehende Mitglieder starteten pünktlich zu unserer ersten Tour.

Der erste Halt führte uns nach Sevelen, wo Heidi und Werner uns mit Kaffee und Gipfeli herzlich bewirteten. Anschliessend besuchten wir unser ältestes Clubmitglied, Beda Bieler. Die Begrüssung war sehr herzlich, und Beda genoss den Besuch sichtlich. Nach einem Gruppenfoto setzten wir unsere Fahrt fort nach Sargans, Mels und weiter über den Vorderberg nach Flums.

In Flums stärkten wir uns im Gasthaus Wiesental beim Mittagessen. Nach der Pause wartete eine kleine Herausforderung auf uns: Beim Betonwerk Baldenau in Flums mussten fünf Achter-Kreise gefahren werden, sowie ein Pilon ohne Halt von einem Pfahl zum nächsten zu bringen. Es war spannend zu sehen, dass das Fahren der Achter-Kreise gar nicht so einfach ist, wie viele vermutet hätten.

Die Fahrt ging weiter, und unser letzter Halt war bei der Bauernbeiz Kuppelwieser, die zwischen Bad Ragaz und Fläsch liegt. Ein schöner und interessanter Tag neigte sich dem Ende zu. Die beiden angehenden Mitglieder waren so begeistert, dass sie sich sofort für eine Clubmitgliedschaft bewarben. Wir heissen Reinhart Pritsch und Vreni Just herzlich willkommen.

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2-Tages Ausfahrt an den Bodensee

Samstag 14. Juni

Verfasser: Beni Schneider

Um 8 Uhr trafen sich 16 der 20 angemeldeten Clubmitglieder vor dem Stammlokal Fünf-Dörfer. Weitere vier Teilnehmer werden unterwegs zur Gruppe dazustossen. Das Briefing begann mit einer detaillierten Beschreibung der geplanten Route sowie der Bestellung von Gipfeli für den nächsten Kaffeehalt. Aufgrund der Grösse der Gruppe wurde besonders darauf geachtet, einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Wie eine Gruppe von 20 Motorräder sich auf der Strasse bewegt und dabei kein Teilnehmer verliert wurde erklärt. Der Tour-Guide führt die Gruppe an, bei der ersten Abzweigung hält der erste nachfolgende Motorradfahrer bei der Abzweigung an und weist den nachfolgenden Motorradfahrern den Weg. Nachdem der letzte Motorradfahrer den stehenden Motorradfahrer passiert hat, fährt dieser der Gruppe hinterher. Bei der nächsten Abzweigung wiederholt sich das ganze Prozedere.

Mit diesen Hinweisen begann die Zweitagesausfahrt. Nach etwa zwei Stunden Fahrt durch das Fürstentum Liechtenstein, Kobelwald, Eichberg und Appenzell erreichte die Gruppe das Gasthaus Hargarten bei Stein zum Kaffeehalt. Obwohl das erklärte Vorgehen bei der Gruppenfahrt gar nicht funktionierte, trafen alle Teilnehmer beim geplanten Kaffeehalt ein.

Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli startete die Gruppe nach Amriswil. Zuvor wurde nochmals betont, dass die Fahrt durch die Stadt St. Gallen führt und es wichtig ist, dass die 20 Motorräder zusammenbleiben. Anschliessend war bei einigen Teilnehmern eine gewisse Unruhe zu beobachten. Die Gruppe hatte Glück: Alle Lichtsignale, die der Tour-Guide anfuhr, waren auf Rot gestellt, sodass die gesamte Gruppe zusammen die Stadt St. Gallen passieren konnte. Über Engelburg, Schöntal, St. Pelagiberg, Muolen und Amriswil führte die Route bis nach Biessenhofen. Dort wurden wir von Hans, Ruth, Manuel und Stefan herzlich empfangen. Sie servierten grossartige Bauern- und Käsewürste mit Kartoffel- und Teigwarensalat sowie verschiedene selbstgebackene Kuchen. Allein wegen dieser vorzüglichen Verpflegung hat sich die Fahrt nach Biessenhofen gelohnt.

Nachdem wir die interessante Motorradsammlung von Hans besichtigt und das Gruppenfoto aufgenommen hatten, begaben wir uns auf den Weg mit dem Ziel Engen im deutschen Hegau. Hans übernahm die Rolle des Tour-Guide und führte die Gruppe vorbei an sattgrünen Feldern und Obstplantagen, in denen zahlreiche Rotmilane, prächtige Störche und Feldhasen zu sehen waren. Die Route verlief entlang des Seerückens, der zudem einen eindrucksvollen Blick auf den Bodensee bot. Kurz hinter Stein am Rhein überquerten wir die Grenze nach Deutschland. In Gottmadingen machten wir eine Pause im Schatten und konsumierten Eis und kalte Getränke von der Eisdiele San Leone. Danach fuhr Hans zurück und wir fuhren die letzten 30 Kilometer auf ruhigen Nebenstrassen bis nach Engen, wo wir gegen 17 Uhr im Hotel ankamen. Nach dem Bezug der Zimmer begab sich die Gruppe – mit Ausnahme des Präsidenten – trotz hoher Temperaturen zum rund 20 Minuten entfernten Kapuzinerhof. Dort wurde ein exzellentes Abendessen serviert. Gegen 22 Uhr kehrte die Gruppe ins Hotel zurück. Ein abschliessendes Bier rundete den Abend ab.

Sonntag 15. Juni
Der zweite Tag unserer Clubausfahrt begann nach einer ruhigen Nacht und einem köstlichen Frühstück. Frisch gestärkt starteten wir den Tag mit einem Besuch im Oldtimer- und Fahrzeugmuseum in Engen. Dort wurden wir von einer interessanten Führung begleitet, bei der uns viele Geschichten und Anekdoten zu den ausgestellten Motorrädern und Autos vermittelt wurden. Besonders spannend waren die Ausführungen über die Schrauber-Gruppe, deren Werkstatt im Museum integriert ist.

Nach dem Museumsbesuch machten wir uns auf den Weg nach Kirchberg im Toggenburg. Bereits kurz nach der Abfahrt begann es leicht zu regnen. Je näher wir an die Schweizer Grenze kamen, desto stärker wurde der Regen, sodass wir gezwungen waren, unsere Regenkleider anzuziehen. Doch kaum hatten wir die Grenze überschritten, hörte der Regen auf und die Sonne zeigte sich wieder – ein Glücksfall für unsere Tour.

Unsere Route führte uns über zahlreiche kleine Landstrassen nach Kirchberg im Toggenburg. In diesem Ort, in dem die ehemalige Olympiasiegerin im Dressurreiten, Christine Stückelberger lebte, kehrten wir im Toggenburger-Hof ein, wo wir erneut vorzüglich mit Speis und Trank versorgt wurden. Gestärkt setzten wir unsere Fahrt fort: hügelige, kurvige Strassen brachten uns nach Mosnang und weiter nach Dietfurt. Von dort aus folgten wir der Hauptstrasse entlang nach Wildhaus, bevor wir eine Abzweigung Richtung Grabserberg nahmen. Über eine kleine, kurvenreiche Strasse erreichten wir wieder Grabs, um anschliessend auf der Hauptstrasse nach Sevelen zu fahren.

In Sevelen verabschiedeten sich einige unserer Kollegen und Kolleginnen, da sie ihre Heimreise antraten. Die Verbleibenden der Gruppe setzte den Weg fort, bis wir schliesslich allesamt unfallfrei und trocken zuhause ankamen.

Zwei unvergessliche Tage mit grandiosen Clubmitgliedern gingen somit zu Ende – ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Töffli Grischa Alpa-Challenge, Churwalden

Samstag 12. Juli

Verfasser: Rolf Byland

Nun endlich ist es wieder so weit.   Die „7. Töffli Grischa Alpa-Challenge» ab Churwalden kommt zu dessen Durchführung. Nach dem wir im Jahr 2019 an der 6. Ausgabe mit unserer Hilfe zum guten Gelingen beitragen konnten ist einiges geschehen, bis zum heutigen Anlass. Nun aber wollen wir nicht über die Vergangenheit schmollen, sondern freuen uns am heutigen Anlass.

Als erstes konnten wir uns als BVTC – Helferdelegation mit Kaffee und Gipfeli stärken, bevor wir über unsere Aufgaben instruiert wurden. Da sich nicht ganz so viele Töffli – Teilnehmer wie erwartet einfanden, konnte das Einschreibeprozedere recht locker über die Bühne gehen.

Als dann um 11:30 Uhr zur geplanten Rundfahrt aufgebrochen wurde, durften auch wir unsere Posten verlassen, unsere Helme überziehen und den knatternden 2-Taktern folgen. Eine lockere Fahrt über die Lenzerheide, hinunter nach Tiefencastel und durch die Schinschlucht. Via Sils i.D. dann auf der rechten Talseite bis Rothenbrunnen und weiter nach Chur und wieder hoch bis Churwalden.

Da und dort standen wir als „Wegweiser“ zur Verfügung oder genossen zusammen mit den Teilnehmern einen Kaffeehalt. Alles in allem eine gemütliche und zufriedene Sache. Dabei blieb auch der Besenwagen nicht ungenutzt. Zwei Liegengebliebene vollendeten die Rundfahrt im Auto. So ging keiner verloren und alle kamen ohne Unfall zurück an Start und Ziel.

Ein Dank an die beiden Organisatoren Markus Ruppanner und Rolf Bircher sei mir an dieser Stelle noch erlaubt. Mögen sie auch im 2026 erneut ein toller Anlass starten.

Teilnehmer BVTC: Rolf und Esther, Hans O., Peter W., Daniel, Vreni und Reinhart

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Stammausfahrt zum Glaspass

31. Juli 2025

Verfasser: Marco Dobler

Wie jedes Jahr gibt es am Juni – Stamm eine Ausfahrt am Donnerstagabend. Nur war es dieses Mal das erste Mal, dass ich es organisieren durfte. Dazu hat es mit der Bewilligung, um über den Klausenpass zu fahren, nicht geklappt. Um nun die Tasse noch voll zu machen, war der falsche Treffpunkt im S’Moto abgedruckt, also das Hotel 5 Dörfer. Somit bin ich dann ein bisschen nervös zu dem Treffpunkt am Bahnhof in Reichenau gefahren.

Tja, ich kann nur sagen, dass unsere Mitglieder positiv eingestellt sind und Flexibilität mitbringen. Zum einen hat Rolf zwei Tage davor die Strecke „rekognosziert“ und konnte mir für die Streckenbeschreibung noch Tipps geben, wo es noch schöner wäre, mit einem Oldtimer Motorrad zu fahren. Zum anderen hat Daniel alle aufgelesen, die beim Stammlokal anzutreffen waren und hat sie zum Glaspass gelotst.

Dazu war dann bei Willi auf dem Glaspass eine gemütliche und lockere Stimmung und die Strecke über den Kunkels wurde nicht vermisst. Nach Hause bin ich dann nach 9 Uhr abends in den Sonnenuntergang hinein gestartet und habe die Strecke mit einem Lächeln über den schönen Anlasse zurückgelegt.

Immer eine Handbreit auf dem Teer wünscht euch

Marco

 

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Pensioniertenausfahrt

Mittwoch 13. August 2025

Verfasst von Rolf Byland

Die Strecke verlief von Untervaz über den Kerenzer in die Gaster / March und weiter über die Sattelegg und Ibergeregg zum Pragelpass. Zurück über das Glarnerland und erneut über den Kerenzer.      Strecke 140 km und 120 km     total ca. 260 km

Lasst mich für einmal über all das Schlechte einer solchen Ausfahrt berichten. Kurzgesagt war es :      Zu lang,      zu heiss,      zu Materialintensiv !

– Der Erste, der insgesamt 12 teilnehmenden Töffkollegen trat bereits in Tuggen wieder seine Heimreise an. Dies weil sein Motorrad wegen Problemen in der Brennstoffzufuhr nicht richtig fahren wollte.

– Danach machte ein sich lösender Kettenschutz einen kleinen Schrauberhalt notwendig.

– Eine nicht starten wollende Starterbatterie verschaffte uns ungewollte Laufarbeit. – Und ein gebrochenes Schaltgestänge forderte ein weiteres Mitglied bezüglich Fahrdynamik heraus.

So wurde die eigentlich gut funktionierende Gruppenfahrt immer wieder auseinander gerissen und so wiederkehrend auf die Probe gestellt. Aber das Veranstaltungsdatum „13. Aug.“ forderte noch mehr Tribut.

– In Folge Sturz wurde eines unserer Motorräder arg in Mitleidenschaft gezogen. Gebrochener Spiegel und Blinker, verbogener Schalthebel und Lenker, und div. zerkratzte Verkleidungsteile.      Doch das Wichtigste :   Der Reiter blieb heil !

Aber wo so viel Schatten ist, muss doch auch Licht sein.

Zuerst ein grosses „Dankeschön“ dem Sturzopfer. Trotz der unsäglichen Hitze ist er mit gescheiter Töffbekleidung gefahren. So schmerzt wohl der entstandene Materialschaden aber nicht der heilgebliebene Körper. Die an diesem Tag zahlreich gesichteten „Kurzhosenfahrer“ wissen nicht was sie tun.

Das diesjährige Pensionierten-Cherli startete bei bestem Wetter und toller Temperatur Richtung Walensee und Linthebene. Dies im Wissen, dass am Nachmittag mit Rekordtemperaturen zu rechnen ist. Nach dem gemütlichen Kaffeehalt bei Tuggen ging es dann allmählich bergwärts, so dass die stetig ansteigende Lufttemperatur ein wenig kompensiert werden konnte. Am nachmittäglichen Kaffeehalt durften wir zudem die von Fredy selbst gemachten und mitgebrachten Brownies verzehren.

Nach der Pragelpasshöhe sollte mit dem Klöntalersee nochmals ein herrlicher Höhepunkt folgen, bevor wir uns dann bei Netstal in das allabendliche Verkehrselend zwängen mussten. Mit der Devise: „Möglichst nicht mehr Anhalten, um möglichst schnell unter die heimische Dusche zu kommen“, ging ein ereignisreicher Anlass zu Ende, welcher sicherlich den meisten in langer Erinnerung bleiben wird.

Teilnehmer :   BVTC 11 und FAM 1

Rolf Byland, Beni Schneider, Fredy Wüst, Hans Obrist, Jürg Trepp, Daniel Müller, Heinz Zindel, Paul Putscher, Michael Schlegel, Hermann Pixner, Werner Spitz und als Gast vom FAM Linth Hugo Schumann.

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100 Jahre Automobil / Strassenfest Thusis

16. August 2025

Verfasser: Beni Schneider

Bis zum Jahr 1925 bestand im Kanton Graubünden erheblicher Widerstand gegen die Einführung des motorisierten Verkehrs. Die Kantonsregierung untersagte am 17. August 1900 das Fahren von Automobilen und Motorrädern auf sämtlichen Strassen des Kantons – eine Massnahme, die in der Schweiz einzigartig war. Erst nach mehreren Volksabstimmungen wurde dieses Verbot 25 Jahre später aufgehoben.

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Aufhebung des Verbots für den motorisierten Verkehr wurden im Kanton verschiedene Veranstaltungen organisiert. Einer dieser Veranstaltungsorte war Thusis. Das Programm umfasste Vorträge zur aktuellen und zukünftigen Entwicklung der Mobilität sowie einen Oldtimer-Corso mit Lastwagen und Automobilen. Motorräder wurden dabei jedoch nicht berücksichtigt.

Das geht doch nicht!!

Paul kontaktierte den Veranstalter, und unser Club wurde auch noch eingeladen. Ein WhatsApp-Aufruf und 19 begeisterte Clubmitglieder fuhren mit ihren «Schätzen» nach Thusis. Auf der abgesperrten Neudorfstrasse herrschte reges Treiben und der Corso mit Töffs bildete eine kleine Entwicklung ab dem Jahr 1934 bis 2015 ab. Die vielen Zuschauer winkten uns begeistert zu. 

Nach dem Corso besuchten wir Beni’s Backroad Beiz in Sils i.D. wo wir den Anlass bei Möhl ohne, Wurst und Kartoffelsalat genussvoll abschlossen. 

Teilnehmer und ihre Töffs:

Paul Putscher, Sunbeam, Model 6 Longstroke, Jg. 1932

Urs Sutter, Motosacoche, Model 419, Jg. 1932

Kaspar Trepp, Rudge, Spezial, Jg. 1932

Ivo Nigg, Jndian, Chief, Jg. 1937

Giacomo Dalla Valle, Moto Guzzi, Airone, Jg. 1944

Rolf Biland, Condor, 513s512, Jg. 1947

Michael Schlegel, Triumph, T100, Jg. 1952

Daniel Müller, Puch, 175 SVS, Jg. 1953

Jörg Schlegel, Piaggio, Vespa 125, Jg. 1957

Reinhard Fink, Puch, 250 SG, Jg. 1960

Robert Schmid, BMW, R69S, Jg. 1967

Beni Schneider, Moto Guzzi, Nuovo Falcone mit Seitenwagen, Jg. 1971

Marco Dobler, Honda, CB 250, Jg. 1974

Hans Obrist, Norton, Commander 850 MK2, Jg. 1974

Jürg Trepp, Moto Guzzi, Le Mans I, Jg. 1976

Heinz Zindel, Yamaha, FJ 1100, Jg. 1984

Roger Caluori, Yamaha, XT 600, Jg. 1985

Johannes Bernhard, Kawasaki, W650, Jg. 2000

Peter Weibel, BMW, 1200 GS, Jg. 2015

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Calanda Rally und Bündner Herbstausflug

30./31. August 2025

Verfasser: Marco Dobler FAM Stammvater

An einem mit tiefhängen Wolken bedeckten Samstagmorgen versammelten sich 29 wagemutige Veteranen Motorrad Enthusiasten und -innen, um mit ihren Gefährten die Fahrt über Splügen Richtung Chiavenna zu wagen. Dann hatte der Schreibende noch die Idee, den dazugehörigen Wettkämpfen unter das Motto „Hausarbeit“ zu stellen.

Tja, wie soll ich es sagen, es war ein rundum gelungener Anlass. Schon zum Start nach dem Einschreiben durften alle Beteiligten mit Faden und Nadel sich im Einfädeln versuchen.  – Das war Posten eins –

Mit getanktem Motorrad und einem frischen Kaffee wurden die Motorräder bestiegen und via Chur – Thusis – Andeer – Sufers – nach Splügen gefahren, wo sich die weissen Gipfel den Strassen näherten, es jedoch trocken blieb. Bei zapfenkalten Temperaturen war dann der – Posten zwei –, „Klüpperli“ an eine Leine hängen, dran. Danach ging es dem Mittagessen in Chiavenna entgegen, wobei bei jeder Kurve die Temperaturen wärmer wurden und die Wolken lockerer.

In Chiavenna wurde dann das Mittagessen eingenommen und der – Posten drei – Luftmaschen häklen, absolviert. Auch wenn das sonnige Städtchen noch so sehr zum Flanieren einlädt, weiter ging es hoch den Maloja, an Dörfern vorbei wie Borgonuovo, Ponteggia, Castasegna, Bondo, Stampa, Vicosoprano und Casaccia.

Am Maloja angekommen war dann der – Posten vier –, Socken zusammenlegen und dann weiter über den Julier bis nach Savognin, wo im Jufa – Hotel angekommen ein feines Nachtessen auf uns wartete und anschliessend die Rangverkündigung stattfand. Hierzu kann ich nur sagen, dass es immer noch eine Rollenverteilung gibt, die ersten 8 Plätze waren von Frauen belegt.

Am Sonntag war dann die Heimfahrt in mit einem Schwenker über Davos und Klosters angesagt. Nochmals eingekehrt für das Mittagessen wurde in Pany im Güggelstein. Dabei ist die Aussicht vom Gartenrestaurant aus über das Prättigau atemberaubend und wir hatten das Glück, dass es strahlend blau war.

An dieser Stelle möchte mich bei allen bedanken, die dieses Jahr dabei waren. Egal ob als Helfer, Sozia oder Fahrer, ihr wart eine super Truppe. Ich freue mich auf 2026 in den Bündner Bergen.

 

Ausfahrt zum Prättigauer Oldtimertreffen Fiederis

21. September 2025

Verfasst von Rolf Byland

Es sollte wieder einmal eine kurze, gemütliche Ausfahrt auf heimischem Boden sein. Eine Fahrt, welche für alle Töff-Jahrgänge zu schaffen sein sollte. Mit dem Ziel „Prättigauer Oldtimertreffen“ in Fideris Au, fuhren wir via Thusis, Jenisberg und dem Wolfgang eine Strecke von ca. 116 km.

Und abermals sollte es eine Ausfahrt mit ordentlichem Materialverlust werden. Aber zur Ehrrettung des Tourenplaners eines vorweg: Der Materialtribut war nicht der Routenwahl geschuldet. Aber alles der Reihe nach.

Zum Start in Untervaz fanden sich 11 Clubkollegen mit einer gut sortierten Töffauswahl ein. (von ganz alt bis etwas jünger) Das vorausgesagte Verkehrschaos auf der Lenzerheide bewog uns dazu, die zu fahrende Schleife via Thusis, Tiefencastel zu wählen. Als Zwischenziel sollte Jenisberg angesteuert werden. Aber der Weg dahin war steinig. Der erste „Totalausfall“ schlug bereits bei Schmitten zu. Für den Umstand „mehr Motorenoel im Stiefel als im Getriebe“ war eine gebrochene Oelleitung verantwortlich. Der Reiter entschloss sich notgedrungen auf den ÖV umzusteigen, um danach sein zurück gelassenes Motorrad mit dem Autoanhänger abzuholen. Bei diesem ungeplanten Zwangsstopp offenbarte sich zudem ein Kupplungsproblem bei einem weiteren Teilnehmer. Damit auf Jenisberg zu fahren wäre denkbar suboptimal. So entschied sich auch dieser Reiter, zusammen mit einem Begleiter direkt nach Fideris zu fahren. Und so waren es dann nur noch acht, welche es zum Kaffeehalt nach Jenisberg schafften. Aber wie erwähnt, der Weg dahin ist steinig. Die im Frühjahr fertig sanierte Naturstrasse ist schon arg ramponiert. Die zahlreichen Wasserquerschläge sind bereits massiv herausgefahren. Zudem sorgen zwei Familienanlässe am Berg für ordentlichen Autoverkehr. So wurde die Fahrt von Wiesen Station hoch nach Jenisberg und zurück zur Herausforderung, auf die der Eine oder Andere gerne verzichtet hätte.

In Fideris angekommen, trafen wir weitere Clubkollegen, welche direkt zum Oldtimertreffen gefahren sind. Die zahlreich parkierten Veteranenfahrzeuge (Auto, Traktoren/Landmaschinen und Motorräder) sowie die rege besuchte Festwirtschaft, luden zum Verweilen ein.

Der Nachhauseweg sollte nun kein Problem mehr sein. Wäre da nicht noch die beschädigte Kupplung vom Vormittag. Diese quittierte ihren Dienst nun gänzlich, so dass auch dieses Motorrad nicht mehr auf eigener Achse zurück fand.

Ein Dankeschön an all die helfenden Hände, welche während und nach dem Anlass jeweils zur Seite stehen.

Und abermals ging ein ereignisreicher Anlass zu Ende, welcher sicherlich dem Einen oder Anderen in langer Erinnerung bleiben wird. Für mich aber das wichtigste: Trotz „steinigem Weg“ alles ohne Unfall.

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Schlussfahrt zur Marroni Ausfahrt FAM Stamm Linthgebiet

12. Oktober 2025

Verfasser Beni Schneider

Obwohl für den Tag traumhaftes Herbstwetter angekündigt war, beschränkte sich die Wetterprognose auf die Regionen südlich von Sargans. Dennoch starteten elf Clubmitglieder – ausgestattet mit zwei Gespannen und acht Motorrädern – vom Clublokal aus in Richtung Luzisteig, Sevelen, Buchs und Grabserberg, wo sich unterwegs drei weitere Mitglieder mit ihren Motorrädern anschlossen. Die Ausfahrt wurde von kühlem und nebligem Wetter begleitet, das uns bis beinahe zum Ende der Tour erhalten blieb. Die Route führte weiter über Wildhaus, Stein, Neu St. Johann und den Bendel zum ersten Stopp in Hemberg, wo bei einem Kaffeehalt Hans und Ruth mit ihrem Gespann zur uns stiessen. Nach dem wärmenden Zwischenstopp setzten wir die Fahrt über Wattwil, den Ricken und Kaltbrunn fort und erreichten schliesslich Benken. In der Pizzeria Traube genossen die meisten Teilnehmenden eine feine Pizza. Das freundliche und engagierte Personal ermöglichte einen pünktlichen Aufbruch zur eigentlichen Marroni-Fahrt, die direkt vor der Pizzeria begann. Die Marroni-Fahrt führte über den Ricken und auf einer Nebenstrasse ins Goldingertal. Vorbei an saftigen Wiesen, hübschen Rindern und am Horizont kreisende Milane erreichten wir nach etwa eineinhalb Stunden Reichenburg, wo der Marroni-Bräter Frigg bereits auf uns wartete. Die Anzahl der teilnehmenden Motorräder und Gespanne an der Marroni-Fahrt war beeindruckend. Entlang der Hauptstrasse bildete sich eine lange Reihe von Motorrädern. Mit heissen Marroni in den Fingern bot sich die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten über das gemeinsame Hobby auszutauschen und Geschichten zu erzählen. Die Zeit verging wie im Flug, und die vom Stamm Linthgebiet gesponserten Marroni schmeckten hervorragend. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Stamm Linthgebiet für die grossartige Ausfahrt und die leckeren Marroni. Gegen 16 Uhr traten wir die Rückreise an, die über den Kerenzerberg nach Sargans und weiter ins herbstliche und sonnige Bündnerland führte. Die abwechslungsreiche Ausfahrt erstreckte sich über 224 Kilometer, wofür wir 5 Stunden und 22 Minuten benötigten. Die Pausen summierten sich auf dreieinhalb Stunden. Insgesamt war es wieder ein kurzweiliger Tag, den ich mit meinen Clubmitgliedern sehr genoss.

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BTVC-Rallye 2025

In diesem Jahr mussten Ortschaften angefahren werden, deren Anfangsbuchstaben das Wort «Universal» ergeben. An der Rallye nahmen 9 Clubmitglieder teil. Es wurden 55 Ortschaften und 9 Pässe angefahren. Untervaz wurde viermal und Eschen dreimal angefahren. Der weitest entfernte Ort bzw. Pass war die Vue des Alpes die von Christian Beckmann und Ralph Krättli angefahren wurde. Der älteste Töff hatte das Baujahr 1947 und auch ein Töffli nahm am Wettbewerb teil. Jonny, Ralph, Christian und Roger sind selten bei unseren Ausfahrten dabei, umso mehr freue ich mich, dass sie bei der BVTC-Rallye mitmachen. Die Rallye richtet sich speziell an Clubmitglieder, die bei den organisierten Ausfahrten nicht teilnehmen können.

Dieses Jahr wurden Ortschaften angesteuert, deren Anfangsbuchstaben «Universal» ergeben. Neun Clubmitglieder fuhren insgesamt 46 Orte und 9 Pässe an. Untervaz wurde viermal, Eschen dreimal besucht. Am weitesten entfernt lag die Vue des Alpes, angefahren von Christian Beckmann und Ralph Krättli. Der älteste Töff stammte aus dem Jahr 1947 und sogar ein Töffli war dabei.

Die Rangierung                                              Punkte

  1. Jonny Buschauer                                  9450
  2. Daniel Müller                                         9000
  3. Hans Obrist                                            8500
  4. Rolf Byland                                             8350
  5. Fredy Wüst                                             7650
  6. Roger Gautschi                                      4583
  7. Ralph Krättli (Töff Jg. 1984)                   4500
  8. Christian Beckmann (Töff Jg. 1997)      4500
  9. Beni Schneider (Veranstalter)                7683 ausser Konkurrenz

Der Gabentisch war wieder reichlich bestückt und die Auswahl war so vielfältig, dass jeder Teilnehmer etwas Passendes für sich fand.

Auch 2026 führen wir die BTVC-Rallye wieder durch. Das Lösungswort der BVTC-Rallye 2026 „ZENDER“. Die Unterlagen zur BTVC-Rallye 2026 werden nach der Generalversammlung veröffentlich.

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